Meine Sonntagspredigt...wie gewohnt zum nachlesen

Sonntagspredigt - 16.01.2022

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Tun und leben wir, was er sagt, damit Freude und Rettung, Veränderung und gelingendes Leben geschehen? Aber was sagt er denn? Das scheint kaum zu interessieren weder die Masse der Leute noch Verantwortliche in Kirche. Viele haben dazu beigetragen, dass in den Weinkrügen nur Wasser ist oder schlimmer, der vorhandene Wein zu Wasser geworden. Manchen ist anderes wichtiger: Besitz, Titel, Ämter, Ansehen, monarchisches, lebensfernes Verhalten und Denken. Was er sagt und lebt, ist viel zu viel im Hintergrund, bei manchen Gläubigen ganz vergessen, sonst gäbe es nicht so viele Missstände, Verbrechen, Reformbekämpfung und Weigerung zu Schuldeingeständnis innerhalb der amtlichen Kirche. Manche wollen nicht hören, was er sagt, denn sie müssten sich und anderen eingestehen, dass ihr Denken, Verhalten und Glauben wenig mit Jesus, seiner Menschlichkeit und seinem Gottesglauben zu tun haben, eher mit Gruppenegoismus, Geld, arroganter Besserwisserei, Machterhalt und Festhalten am eigenen Amt. Die so oft von Diensten und Dienen sprechen, dienen am wenigsten, eher sich selbst. So vieles hat sich von Jesus und einem zeitgemäßen Gottesglauben entfernt. Es wundert nicht, wenn viele aus der Kirche austreten, weil zu viel Lebensferne, Verbrechen, Rückwärtsgewandtes und Reformverweigerung, weil zu wenig Jesus und Gottesglauben. Nicht weil sie nicht glauben, sondern weil vieles und viele in der Kirche Glaube behindert, zerstört, verunmöglicht. Es kümmert viele zu wenig, dass so viele deswegen aus der Kirche austreten. Man macht ihnen den Jesusgemäßen Glauben an Gott zu schwer. Viel zu viel Wein wurde zu schalem Wasser. Doch selbst dieses Wasser interessiert kaum, wenn es nicht gewandelt zu Wein, der Lebensfreude, Liebe, tragende und fürsorgende Gemeinschaft, Hoffnung, Zuversicht, Gotterfahrungen schenkt. Die Verwandlung von Wasser zu Wein geschah bei einem Fest der Liebe von Menschen. Damit Menschen in guter Gemeinschaft, Liebe leben, damit sie erfahren, dass der Mensch sich der Liebe verdankt und diese weitergibt. Das hat Jesus gezeigt. Schon vergessen? Eine gläubige Frau sagt den Männern etwas. Die Männer, die Angestellten hören auf sie. Vorbild für ein gutes Miteinander von Frau und Mann. Auch für die Kirche, denn die Frau heißt Maria. Doch da ist es schwer, obwohl viele, auch Männer, Maria sehr verehren. Nur mit dem Ernstnehmen dieser Worte Marias haben sie Probleme. Doch der Blick auf die Nöte des Menschen, der Sorge, dass Leben und menschliche Gemeinschaft gut gelingt, dass wir in und aus Liebe leben und handeln, doch der Blick für das Wesentliche, Wahre lässt uns suchen, ob nicht im Alltag mehr zählt als nur Arbeit, Freizeittermine, Besitz, sondern Sinn, Freude, Menschlichkeit, Vertrauen, Liebe, ob nicht im Alltag Gott ahnbar ist, der Leben verwandelt, der Leben ist, wenn aus Alltag ein Fest des Lebens, der Liebe wird, wenn im Normalen sich Wunderbares ereignet, wenn Nöte abgewendet, Gemeinschaft, Lebens-freude und glückliche Zeiten sich ereignen, wenn wir ob des eigenen Glücks, das wir neben vielem Leid auch erleben, uns wundern und fragen, warum gerade wir und nicht andere und freudig danken, doch wem? Gott, den wir kaum kennen, den wir kaum verstehen. Gott, nicht festlegbar auf ein Bild und eine genaue Vorstellung, wer, was, wie Gott ist. Wenn Menschen das machen, verlieren sie Gott, weil sie sich Gott nach ihren Wünschen und Denken machen. Dann haben sie Gott verloren und Wasser bleibt Wasser und wird nicht Wein. Dann gibt’s keine Wenden, keine Rettung für Menschen, dann bleibt alles wie es ist, dann wird Leben, Liebe, Menschsein behindert und verhindert. Offen sein für Wandlungen, offen sein für Worte von Frauen und Männern, die Leben und Gottesglauben ermöglichen wollen, zeigt uns dann Gottes Existenz, Gegenwart in Ereignissen, Begegnungen, unverhofften, unverdienten Wandlungen. Nicht weil wir so gut, fleißig, harmlos sind, sondern weil Leben und Menschsein Geschenk sind, weil Leben und auch wir selbst uns wandeln, manchmal wollen wir es, manchmal sind wir dazu gezwungen. Aber wir erfahren, dass Wandlung und Veränderung Leben ist. Dass sich Menschen weiterentwickeln und sich wandeln, nicht nur äußerlich-körperlich, sondern auch geistig, innerlich, erst recht im Glauben an Gott, der sich Entwickelnde, Wandelbare, das Leben, die wahre Wirklichkeit. Das können wir erleben, leben, wenn wir auf Jesu Worte hören und achten und diese leben. Wenn…



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